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Professor Dr. Andreas Büchter und Professor Dr. Michael Meyer; Seminar für Mathematik und ihre Didaktik (18.10.2013)

Jeder Jeck ist anders

Mathematikdidaktische Forschung und Entwicklung: kooperativ und kumulativ

Die schulpädagogische und fachdidaktische Forschung hat die Themen „Diversität“ und „Individualisierung“ in jüngerer Vergangenheit wiederentdeckt. Viele neuere Konzepte für die Entwicklung von Schule und Unterricht betonen das produktive Potenzial der Unterschiedlichkeit von Lernenden.

Blickt man auf die mathematikdidaktische Forschung und Entwicklung selbst, so findet man auch hier bei gemeinsamen Zielen (wie dem Verstehen und Initiieren mathematischer Lehr-Lernprozesse) unterschiedliche Herangehensweisen und Überzeugungen. Obwohl mancher Diskurs den Eindruck erwecken kann, dass dies zu einem Gegeneinander führen kann, vermag die Unterschiedlichkeit auch produktives Potenzial zu bieten. Eine notwendige Bedingung für die Entfaltung dieses Potenzials ist, dass die unterschiedlichen Ansätze wechselseitig aufeinander bezogen werden und sich gegenseitig ergänzen und vertiefen. In unserem gemeinsamen Vortrag soll das produktive Potential sichtbar werden.

Thematisiert werden dabei zum einen Forschungsgegenstände, beispielsweise Prozesse der mathematischen Wissensgenerierung und -sicherung. Zum anderen beleuchten wir den Weg, wie diese Gegenstände in den Blick genommen werden, die Methodologie.